Hamburg, 12.06.2007: EVOCARS will nicht immer nur schnelle Autos fahren, sondern auch mal in Ruhe genießen, wie Motorsport-Verrückte ihre Kisten um die Strecke prügeln! Aus diesem Grund waren wir vom 8. bis 10. Juni 2007 beim legendären 24-Stunden-Rennnen in der „Grünen Hölle“ - am Nürburgring. Unser besonderes Augenmerk auf der 25,359 Kilometer langen Rennstrecke galt dabei der Startnummer Zwei, dem aufgeblasenen Porsche Cayman des Teams „Hankook H&R Spezialfedern“ mit den Fahrern Uwe und Jürgen Alzen, Christian Menzel und Chris Mamerow. Der stark modifizierte Zuffenhausener sorgte schon im Vorfeld für jede Menge Zündstoff, da dem Cayman keinerlei Werksunterstützung zu Teil wird. Keine Porsche-Techniker helfen, es gibt keine Teile aus dem Schwabenländle. Warum nicht? Nun ja, die Zuffenhausener setzen Geld und ihr 24-Stunden-Know-how lieber in die diversen 911er, die am Rennen teilnehmen. Dass ein "Kleiner" den großen (und natürlich viel teureren) Brüdern um die Nase fährt, darf aus Porsche-Sicht anscheinend einfach nicht sein.
Doch wie bereits 2006, als das Alzen-Team die große Konkurrenz mit Platz zwei ärgerte (damals noch im GT3), sprang auch dieses Jahr wieder ein respektables Ergebnis heraus. Trotz eines geplatzten Kühlschlauchs, der das Team für 35 Minuten in die Box zwang, fuhr der Hankook-Cayman nach spannenden, kuriosen, verregneten, vernebelten und windigen 24 Stunden als Vierter ins Ziel. Vor dem von einem 3,9-Liter-Boxermotor befeuerten und gut 520 PS starken Boliden landeten am Ende zwei Markenkollegen und ein heißblütiger Ami. Es siegte das Team Manthey im sauschnellen Porsche 911 GT3 RSR vor der brüllenden Dodge Viper GTS-R des Zackspeed Racing Teams und dem Porsche GT3 RSR von Land-Motorsport.
Hyun-Shick Cho, Marketing-Chef bei Hankook, zum 24-Stunden-Renneinsatz: „Wir konzentrieren uns bei unserem Motorsport-Engagement auch weiterhin voll auf Langstrecken-Rennen. Wir wollen immer besser werden.“ Bis Ende 2009 wolle man auch bei den Klassikern in Le Mans, Daytona und Spa dabei sein. Und die großen Werks-Brüder eventuell sogar noch ein bisschen mehr ärgern... Wir dürfen also gespannt sein.
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