Nissan GT-R SpecV



Hamburg, 09.01.2009: Die deutsche Kundschaft muss immer noch auf die Serienversion des Nissan GT-R warten, da präsentieren die Japaner bereits eine streng limitierte Sonderserie des Supersportlers. In bester Skyline-Tradition ist die SpecV-Variante in allen fahrdynamischen Belangen noch einmal kräftig nachgeschärft. Die sicher nicht schwachbrüstige 485-PS-Basis wird eine deutliche Leistungssteigerung erhalten, wobei sich Nissan mit genauen Zahlen noch bedeckt hält. Von 50-100 PS Mehrleistung ist aber dennoch die Rede.

Um den Kunden den Rennsport noch näher zu bringen unterzog sich der SpecV einer Radikalkur. Die Rücksitzbank musste weichen und statt komfortabler Sessel in der ersten Reihe gibt es nun knackige Recaro-Schalensitze. Der Lufteinlass vorne und der Heckspoiler sind aus leichtem Carbon, die Auspuffanlage mit neuen Endrohren ist teilweise aus Titan und gebremst wird mit einer superleichten Keramikbremse á la Porsche. Um die Vorteile der geringen ungefederten Massen noch weiter zu vergrößern steht der GT-R SpecV auf geschmiedeten Nismo-Rädern, die abermals ein paar Kilo Gewichtsvorteil bringen. Für Haftung sorgen speziell angemischte Semislicks, die perfekt mit dem neuen Fahrwerkssetup der Sonderedition harmonieren sollen. Kaufen kann man den SpecV allerdings wohl nicht im herkömmlichen Sinn, er wird stattdessen von den 7 (!) speziell zertifizierten japanischen Händlern unter den Kunden verteilt.

Der Preis beträgt umgerechnet 127.000 Euro. Im Vergleich zu den 81.800 EUR des Basismodells ist das schon eine enorme Steigerung, doch im Leistungsumfeld des spec-V kann höchstens die neue Corvette ZR1 beim Preis mithalten. Porsche GT2, Ferrari F430 und Lamborghini LP560-4 sind hier deutlich teurer.

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Text: Fabian

 

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