Gemballa Mirage GT



Hamburg, 09.01.2007: So liebe Freunde des exklusiven Schnellfahrens und speziell liebe Besitzer eines der 1500 gebauten Carrera GT Gumball oder PlayersRun auffallen. Erreicht wird der „Geiles-Teil-Effekt“ durch eine neue Frontspoiler-Stoßstange mit zusätzlichen Extra-Lufteinlässen, einer modifizierten Fronthaube sowie ebenfalls selbst entwickelten Kotflügelstegen. Macho-Seitenschweller mit Kühlöffnung für die Bremsen und ein alles andere als unauffälliger Heckflügel sind ebenfalls mit dabei. Letzterer soll nicht nur dem Abtrieb dienen, sondern bei Bedarf auch ganz SLR-like für Verzögerung sorgen. Weiter geht es mit neuem Hardtop inklusive integrierter Airbox und einer neu entworfenen Heckklappe – beides aus Carbon.

Auch motorseitig zeigt Gemballa sein Können und entlockt dem 5,7-Liter-V10 des GT mittels geänderter Motorelektronik zusätzliche 60 Pferdchen (jetzt 672 PS) und 20 Nm (jetzt 610) mehr Drehmoment. Zwecks besserer Ausatmung gab’s obendrein eine neue Edelstahl-Abgasanlage mit vier statt der üblichen zwei Endrohren. Derartig modifiziert verspricht der Tuner eine um 0,1 Sekunden bessere Sprintzeit und echten „Gänsehautsound“.

Soviel Liebe zum Detail hat ihren Preis: Für die Verwandlung eines Carrera GT in einen „magischen“ Mirage GT wechseln 229.800 Euro vom Besitzer in die Gemballa-Tasche. Bleibt die Frage, ob man zwecks besseren Drohpotentials und eines cooleren Auftritts seinem Serien-GT nicht lieber zwei Viper SRT10 zur Seite stellen sollte. Quasi als 16,6-Liter-V20-Eskorte. Preislich jedenfalls kommt’s aufs Gleiche raus.

 

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