Edo Ford GT



Hamburg, 26.04.2007: Vegetarier bitte mal kurz zur Seite treten – jetzt kommt was für echte Männer: Die 550 Serien-PS des Ford GT liefern zu wenig Druck? 330 km/h Spitze sind eindeutig zu lahm? Das sexy V8-Blubbern kommt soundmäßig irgendwie nicht so rüber? Wer diese Fragen mit Ja beantwortet, wird jetzt im Land des Schinkens fündig: Ganz nach dem Motto „Darf’s auch etwas mehr sein?“ legt Edo Competition aus dem westfälischen Ahlen mit dem Edo Ford GT noch eine dicke Scheibe drauf.

Mittels 200 Zellen Kat und einer geänderten Motorabstimmung entlockt Edo Karabegovic der mächtigen 5,4-Liter-Maschine satte 60 Zusatzpferdchen. Da geht was. Die 610 PS sind gut für fette 800 Newtonmeter Drehmoment und die lassen den Ampelsprint auf 100 zwei Zehntel Sekunden früher vorbei sein: 3,7 Sekunden im Edo - 3,9 Sekunden in der Serie. Exakt zweimal Blinzeln. Und wer vor lauter Blinzeln vergisst vom Gaspedal zu gehen, der findet sich zügig jenseits der 340km/h-Marke wieder. Damit die Bodenhaftung nicht ausgeht, liefert der Tuner noch ein einstellbares Sportfahrwerk mit getrennt regelbarer Zug- und Druckstufe der Dämpfer für den mechanischen Grip und einen speziellen Heckflügel für mehr Anpressdruck.

Um den Ritt zu einem sensorischen Gesamterlebnis zu machen, spendiert Edo dem Ford GT eigens entwickelte Endschalldämpfer aus Edelstahl, die mit einer Klappensteuerung versehen sind. Mittels Fernsteuerung lässt sich so die Lautstärke regulieren, mit der sich der GT seiner Umwelt mitteilt. Und auch die Optik kommt bei Edo nicht zu kurz: Neben schnieken Felgen in verschiedenen Farben und Designs kann der GT-Dompteur dem V8-Treibsatz einen aufreizenden Maßanzug verpassen lassen: Eine dreiteilige Verkleidung für den Motorraum aus edelstem Sichtcarbon. Grrrrrrrrr.

Beim Preis hüllt sich Edo in Schweigen, den gibt’s nur auf Nachfrage. Als kleinen Hinweis: der Serien-GT liegt bei schlanken 177.000 Trommelstücken.

Text: Mr. F

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