Hamburg, 19.12.2007 (10.03.: Video-Update): Jetzt lässt G-Power den Hurricane offiziell aus dem Sack und nennt handfeste Zahlen, Daten und Fakten seines Bi-Kompressor-M5. Wie bereits vermeldet attackiert der bayerische Wirbelsturm die Elite der Supersportwagen mit munteren 730 PS, mobilisiert dank zweier Riemengetriebener ASA-Kompressoren. Vorgekühlt durch ein zweiflutiges, wassergekühltes Ladeluftkühlersystem bekommt der Fünfliter-V10 die Luft mit 0,5 bar Druck in die Brennräume gepresst. Derartig zwangsbeatmet nimmt der Hurricane dem Serien-M5 im Sprint auf Tempo 100 immerhin 0,5 Sekunden ab und erreicht somit in 4,2 Sekunden Landstraßentempo. Wer auf dem Gas bleibt und bis zehn gezählt hat, der ist bereits bei 200 und nach weniger als 30 Sekunden fällt die 300er-Hürde. Lecker, lecker! Abgeriegelt wird bei 340 km/h, obwohl nach oben mit etwas mehr Laderduck noch massig Platz ist. Der Tacho geht jedenfalls bis 400.
Nächster Punkt: Optik, Fahrwerk, Bremsen, Bereifung Schon beim ersten Anblick im Rückspiegel wird klar, dass hier ein normaler M5 im Anflug ist. Die neue Frontschürze unterstützt mit ihren größeren Lufteinlässen die Gier nach Kühlung für Motor und Bremsen und ist auf Wunsch auch in besonders leichter Carbon-Ausführung erhältlich. Mittig sorgen Seitenschweller für einen lecker Übergang zwischen Radhäusern, und am Heck verpasst G-Power seinem M5 eine dezente Spoilerlippe sowie eine neue Schürze mit Diffusor. Alles in allem also ein überaus dezentes Mod-Package, das die brutale Power des 730-PS-Geschosses gut getarnt auf seinen Einsatz lauern lässt. Dem F430-Fahrer an der Ampel dürfte es jedenfalls recht schwer fallen, nach der ersten Schocksekunde, den BMW wieder einzuholen. Da hilft auch die um 0,2 Sekunden schnellere Sprintzeit kaum.
Ein bisschen Chichi muss aber auch beim Über-M5 sein: 21 Zoll groß und 255 beziehungsweise 295 Millimeter breit sind die brilliant-graphit-beschichteten Tiefbettfelgen, die G-Power erwählte und die vortrefflich zum restlichen Erscheinungsbild des Hurricane passen. Positiver Nebeneffekt der riegen Alus: die Bremsanlage mit Sechskolbenfestsätteln und 400x360 Millimeter großen Scheiben finden ausreichend Platz und bringen den fetten Hummer schnell wieder zum Stehen. In Kombination mit dem höhenverstellbaren Gewindesportfahrwerk (neunfach in Zug- und Druckstufe verstellbar) soll der Hurricane ein nahezu perfekt geschürtes Highperfomance-Paket sein, das auch der Konkurrenz aus Brabus Bullit (730 PS) und Mansory GT (650 PS) mit stolz geschwellter Brust entgegentreten kann.
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