VW Golf R20 Turbo



Hamburg, 02.02.2009: Erst letzte Woche haben uns die ersten Bilder des serienmäßigen Golf VI GTI erreicht, da kocht die Gerüchteküche schon wieder hoch. Es soll einen R-Version des Golf kommen – noch dieses Jahr. Die Präsentation des R20 Turbo getauften Sportmodells soll im Rahmen des 24h-Rennens auf der Nordschleife stattfinden.

Die Details des Über-Golfes lassen die Herzen der Motorsportbegeisterten höher schlagen. Sein Herz übernimmt er aus dem Audi S3, also den 2.0 Liter FSI-Turbo, der auch im Standard-GTI seinen Dienst tut. Umfassende Änderungen an Block, Kolben, Zylidnerköpfen, Einspritzsystem, Turbolader und Ladeluftkühlung lassen die Leistung jedoch von 210 PS (GTI) auf 270 PS ansteigen. Damit liegt der R20 sogar fünf PS über dem Audi.

Fans des alten R32 werden zwar dem heiseren Sound des VR-Sechszylinders nachtrauern, doch VW verspricht für den R20 einen „standesgemäßen“ Sound, aber vor allem einen deutlich geringeren Spritverbrauch als beim alten 3.2 Liter-Motor.

Der Minderverbrauch geht aber nicht nur auf die fehlenden Zylinder zurück, auch fallen zwei angetriebene Räder weg. Der R20 wird nur als Fronttriebler auf die Straße rollen. Dieser Schritt zeugt vom Vertrauen, dass die Entwickler in das neue XDS-Differential haben. Das elektronische Sperrdifferential soll das typische Lenkradzerren starker Fronttriebler gegen null reduzieren und zudem für deutlich gesteigerte Agilität sorgen.

Die restliche Ausstattung des R20 ist business as usual: große Schürzen, mittiges Doppelendrohr und innen ein Sportlenkrad, Schalensitze und Klavierlack. Zu den Preisen ist leider noch nicht bekannt, außerdem steht die Entscheidung noch aus wann der R20 nach seiner Präsentation in den Verkauf geht.

Text: Fabian Mechtel

 

Zur Galerie (Golf GTI):

a
€ 22.999,-
 
€ 42.900,-
 
€ 26.480,-
 
€ 28.980,-
 
€ 23.670,-
 
€ 31.200,-
 
€ 29.430,-
 
€ 26.780,-
 
€ 25.777,-
 
€ 29.990,-
 
€ 22.930,-
 
€ 22.980,-
 
€ 25.990,-
 
€ 27.900,-
 
€ 24.902,-
 

Mercedes SLS Gullwing Panamericana Noch nicht einmal auf dem Markt und schon verschandelt? Wem's gefällt, der kann sich von den US-Boys von Gullwing-America einen Bodykit für seinen Mercedes SLS AMG ordern und den Neuzeit-Flügeltürer optisch aufs Original trimmen.

 

Audi R8 5.2 V10 von B&B Tuner B&B-Automobiltechnik heizt dem Topmodell der Audi-R8-Baureihe mächtig ein. Je nach Ausbaustufe bringen die Siegener den Zehnzylinder des R8 auf bis zu 610 PS - und machen ihn damit endgültig zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten von Porsche GT2 und Mercedes SLS.

 

Ford Hot Rod für die SEMA 2009 Aufladung statt Hubraum. Mit diesem Motto möchte Ford anscheinend mit der alten Weisheit "Nichts geht über Hubraum" aufräumen. In ihrem 1934 Hot Rod schlägt denn auch ein doppelt aufgeladenes V6-Herz.

 

Chevrolet Camaro TransAm von Lingenfelter Pontiac ist tot. Und damit sind alle Hoffnungen auf einen neuen Firebird TransAm gestorben. Keineswegs. Tuner Lingenfelter kündigt für die SEMA 2009 einen TransAm-Umbau auf Basis des 2010er Chevrolet Camaro an.

 

Corvette C6 GTR von Specter Werks Mit bis zu 800 PS geht das Gemeinschaftsprojekt von Specter Werks und Lingenfelter demnächst an den Start. Vor allem die Kombination aus aggressivem Bodykit und satter Power dürfte die Corvette GTR auf der SEMA 2009 zu einem echten Highlight machen.

 

Honda Civic Type R von Mugen Nach nur sechs Minuten waren alle 300 Mugen-Versionen des Honda Civic Type R in Japan verkauft. Angestachelt von diesem Erfolg gibt's nun von der europäischen Niederlassung des japanischen Tuners eine Power-Variante auch für uns - beziehungsweise für England.

 

Lexus IS350C von Fox Marketing Während die Cabrio-Version des Lexus IS in Deutschland lediglich mit einem 2,5-Liter-Benziner an den Start gehen darf, gibt's in den USA auch eine V6-Variante mit 3,5 Litern Hubraum - eine gute Ausgangsbasis für einen Kompressor-Umbau. Bei US-Tuner FOX resultierten über 400 PS aus der Power-Kur.

 

VW Lupo W12
Koenigsegg Quant