Audi TT RS



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Hamburg, 23.02.2009:
Was ist Porsches Albtraum? Die drohende Milliardenklage der Hedgefonds, die Sperrminorität Niedersachsens, der Machtkampf der Aufsichtsräte, oder die weltweite Absatzkrise? Nichts dergleichen – wenn man sich allein auf das Produkt konzentriert. Denn hier waren die Sportler aus Zuffenhausen bisher immer die Messlatte.

Warum sich das jetzt ändern wird und vor allem, warum sich ein neues Modell der Konkurrenz zum Albtraum der Stuttgarter entwickeln könnte lesen sie hier:

Audi TT RS. Am Sex-Appeal der Typenbezeichnung muss zwar noch Hand angelegt werden, aber sonst hat es die neueste Kreation der quattro GmbH faustdick hinter den feisten Kotflügeln.

Der Druck war groß, denn eine Peinlichkeit wie beim ersten TT, der bei forschen Autobahn-Spurwechseln gerne auf dem Dach landete, durfte nicht ein zweites Mal passieren. Auch der „Gimmick-Faktor“ musste reduziert werden - schließlich wollte man ein ernstzunehmendes Sportcoupé bauen und kein Mode-Accessoire.

5-Zylinder, Turboaufladung, Doppelkupplungsgetriebe und ein state-of-the-art Allradantrieb mit aktivem Hinterachsdifferential. Das riecht nicht nur mächtig nach dem Rallye-Monster S1, sondern auch nach feinster 911-Cayman-M3-und-Co-Vollstreckung.

Die Ingolstädter halten sich zwar noch bedeckt was harte Zahlen angeht, doch um die quattro-Jünger bei Laune zu halten gibt es ein Soundfile vom neuen TT RS. (MP3, hier klicken) Bei dieser atemberaubenden Klangkulisse sind die hinter vorgehaltener Hand kommunizierten 4.5 Sekunden für den Standardsprint durchaus glaubhaft. Porsche Carrera, BMW M3 und sogar der große Bruder R8 (!) haben hier das Nachsehen.

Möglich machen dies hochmotivierte 2.5 Liter Hubraum, denen zusätzlich ein dicker Turbolader einheizt. 340PS und 450Nm sind das Ergebnis, welches ohne Zugkraftunterbrechung vom Doppelkupplungsgetriebe an die vier antreibenden Räder verteilt wird.

Welches Rad welches Drehmoment zugeteilt bekommt bestimmt die Steuerung des quattro-Antriebs. Der TT RS wird auch mit dem Sportdifferenzial, das unlängst im S4 erschienen ist auszustatten sein, welches dem Ingolstädter ein bedarfsgerechtes Beschleunigen der einzelnen Hinterachsräder ermöglicht.

„active oversteer“ könnte man ein solches System nennen und wir erwarten mit Spannung die ersten Fahreindrücke, denn schon im schweren S4 hat das System eine brilliante Wirkung.

Der Rest des TT RS ist dann üblicher Audi-Standard: verstellbares Fahrwerk, kompromisslose Verarbeitungsqualität und LED-Kriegsbemalung an Front und Heck und die typische RS-Verspoilerung.

Beim Preis kann derzeit nur gemutmaßt werden, aber bedenkt man die 47.000 EUR Grundpreis des TTSwird der RS sicher 10.000 EUR drauflegen, doch selbst dann bleibt man noch hinter M3 und Porsche zurück - aber nur beim Preis…

Neben der Coupé-Variante wird es den TT RS auch in der Roadster-Version mit elektrischem Softtop geben. Die Weltpremiere der beiden Sportler ist auf dem Genfer Salon, zu den Händlern kommen die beiden Neuen dann noch in diesem Sommer.

Text: Fabian Mechtel (asphaltfrage.de)

 

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Der Audi TT RS als Erlkönig auf der Nordschleife:



Der legendäre Vorfahre des Audi TT RS ist der große S1, auf dem Großmeister Walter Röhrl 1987 den Pikes Peak in Colorado bezwang. Sein Sound sorgt heute noch für Gänsehaut - weshalb die Audi-Ingenieure dem TT RS jenes Wastegate-Zwitschern und Fünfzylinder-Timbre des Vorfahren mustergültig anerzogen haben.

Wir haben das einmalige Video des "race to the clouds" für Sie:


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