Hamburg, 04.02.2009: Basierend auf dem kleinen V8 Vantage Chassis haben die Ingenieure den 6,0-Liter-V12 aus dem Supersportler DBS eingebaut und ihn unter Erfüllung von Lärm- und Abgasvorschriften auf 517 PS und 570 Nm gezüchtet. Geschaltet wird über ein manuelles Sechsganggetriebe, dessen Aluminiumknauf massiv in den Innenraum ragt. Um ihn herum findet sich quadratmeterweise feinstes Wildleder, auch die Schalensitze sind mit dem rutschhemmenden Material bezogen. Leichtbautürtafeln in Karbon zeugen ebenso von der rennsportlichen Ausrichtung des Konzepts wie die Hauben und Anbauteile aus dem leichten Verbundmaterial. Aston Martin gibt das Gewicht des Racers mit unter 1600kg an, was nicht zu optimistisch erscheint.
Aston Martin spricht vom „fahrerbezogensten Sportwagen“ in der Geschichte der Marke. Wenn man die Raffinessen des V12 Vantage bedenkt wirkt das durchaus glaubhaft. So ist zum Beispiel die Kardanwelle aus Karbonfaser um die Massenträgheit zu verringern und ein gieriges Ansprechen zu ermöglichen. Außerdem verfügt der Bolide aus Gaydon über Doppelquerlenker rundum und ein präzise abstimmbares Fahrwerk – von Hand versteht sich.
Die Abluftöffnungen in der Motorhaube sind ebenso zweckmäßig wie der elektrisch aufstellbare Heckspoiler und sogar der Diffusor am Heck erfüllt im Aston einen Zweck. Anders als bei den meisten Hersteller ist er kein optisches Gimmick, sondern leitet die Luft gezielt unter dem Auto hindurch und bringt so nicht nur Abtrieb, sondern kühlt auch das Sperrdifferenzial an der Hinterachse.
Falls es trotz aller Bemühungen am Antriebsstrang mal eng zu weredn droht kann man auf großzügige Bremsen vertrauen. Auch sie kommen vom großen DBS und sind aus Keramik. Vorne werden 398mm Scheiben von einem Sechskolbensattel in die Zange genommen und hinten sind es immerhin noch 360mm. Sie passen gerade so unter die besonders filigranen 19 Zoll Felgen, denen Aston Martin besonders haftfähige Pirelle P Zero Corsa Semislicks montiert.
Zu den Preisen schweigt Aston Martin noch, doch auf der Enthüllung während des Genfer Salons wird der Preis sicher genannt. Doch da man die Produktion auf nur 1000 Exemplare limitieren möchte wird er wohl nicht zu niedrig ausfallen. Schade eigentlich…
Mercedes SLS Gullwing Panamericana Noch nicht einmal auf dem Markt und schon verschandelt? Wem's gefällt, der kann sich von den US-Boys von Gullwing-America einen Bodykit für seinen Mercedes SLS AMG ordern und den Neuzeit-Flügeltürer optisch aufs Original trimmen.
Audi R8 5.2 V10 von B&B Tuner B&B-Automobiltechnik heizt dem Topmodell der Audi-R8-Baureihe mächtig ein. Je nach Ausbaustufe bringen die Siegener den Zehnzylinder des R8 auf bis zu 610 PS - und machen ihn damit endgültig zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten von Porsche GT2 und Mercedes SLS.
Ford Hot Rod für die SEMA 2009 Aufladung statt Hubraum. Mit diesem Motto möchte Ford anscheinend mit der alten Weisheit "Nichts geht über Hubraum" aufräumen. In ihrem 1934 Hot Rod schlägt denn auch ein doppelt aufgeladenes V6-Herz.
Chevrolet Camaro TransAm von Lingenfelter Pontiac ist tot. Und damit sind alle Hoffnungen auf einen neuen Firebird TransAm gestorben. Keineswegs. Tuner Lingenfelter kündigt für die SEMA 2009 einen TransAm-Umbau auf Basis des 2010er Chevrolet Camaro an.
Corvette C6 GTR von Specter Werks Mit bis zu 800 PS geht das Gemeinschaftsprojekt von Specter Werks und Lingenfelter demnächst an den Start. Vor allem die Kombination aus aggressivem Bodykit und satter Power dürfte die Corvette GTR auf der SEMA 2009 zu einem echten Highlight machen.
Honda Civic Type R von Mugen Nach nur sechs Minuten waren alle 300 Mugen-Versionen des Honda Civic Type R in Japan verkauft. Angestachelt von diesem Erfolg gibt's nun von der europäischen Niederlassung des japanischen Tuners eine Power-Variante auch für uns - beziehungsweise für England.
Lexus IS350C von Fox Marketing Während die Cabrio-Version des Lexus IS in Deutschland lediglich mit einem 2,5-Liter-Benziner an den Start gehen darf, gibt's in den USA auch eine V6-Variante mit 3,5 Litern Hubraum - eine gute Ausgangsbasis für einen Kompressor-Umbau. Bei US-Tuner FOX resultierten über 400 PS aus der Power-Kur.
Mercedes SL von Inden Design Inden-Design macht den SL 500 mit Bodykit, neuen Felgen und Tieferlegung ausgehfein. Der Zweisitzer in AMG-Optik garantiert dem Fahrer nicht nur ehrfürchtige Blicke, sondern lässt dank Zusatz-Pferdchen zumindest seine Serienbrüder im Rückspiegel verschwinden.